CaEx Sommerlager 2026 – Hedeland

Am Freitag, dem 17. Juli, ging es für die Wr. Neudorfer Pfadis endlich los. Vom Bahnhof Mödling fuhren wir zuerst zum Wiener Hauptbahnhof, wo wir in den Nachtzug nach Hamburg-Harburg einstiegen. In Hamburg mussten wir dann auf den Bus warten, der uns weiter nach Dänemark brachte. Unterwegs fuhren wir sogar mit einer Fähre über das Meer. Eigentlich hätte die Anreise rund 23 Stunden dauern sollen, doch durch die Verspätung des Nachtzugs und des Bus wurden daraus insgesamt 26 Stunden.

Gegen 19:30 Uhr kamen wir schließlich am Lagerplatz an. Ausruhen war aber noch nicht angesagt, denn zuerst mussten unsere Zelte aufgebaut werden. Zum Glück waren unsere dänischen Nachbarn richtig nett und gaben uns ihr übrig gebliebenes Essen. So mussten wir an unserem ersten Abend nicht mehr selbst kochen. Am nächsten Tag ließen wir es etwas entspannter angehen. Gemeinsam bauten wir unsere Kochstelle, die aus einem einfachen Loch im Boden mit einem Rost darüber bestand. Außerdem bauten wir noch aus zwei Dreibeinen und Holz eine Kochstation, wo wir das Gemüse schneiden und das Essen vorbereiten konnten. Währenddessen nahmen einige von uns am „Friendship Award“ teil. Dort mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden, bei denen man andere Pfadfis kennenlernen und sich ein Abzeichen verdienen konnte. Am Abend stand dann das erste große Highlight auf dem Programm: die Eröffnungsfeier. Gemeinsam mit rund 30.000 Pfadfis aus aller Welt feierten wir den offiziellen Start des Sommerlagers.

Am nächsten Vormittag konnten wir erst einmal ausschlafen und entspannt in den Tag starten. Gegen Mittag und am Nachmittag machte eine Gruppe bei einem Survival Game (genannt Robinson) mit, während die anderen fleißig weiter am Friendship Award arbeiteten. Beim Survival Game wurden wir mit Pfadis aus anderen Gruppen zusammengemischt, um dann verschiedene Aufgaben zu lösen und als Team zu gewinnen.

Am Dienstag gab es zum Frühstück Eierspeise und Spiegeleier. Danach konnten wir noch etwas entspannen, bevor es für die Gruppe, die nach Roskilde fuhr, ans Packen ging. Die Abfahrt war nämlich schon um 14 Uhr, da wir zuerst zu unserem Schlafplatz gehen mussten, der aus einer Plane und dem Boden bestand und dann in der Nähe von Roskilde eine Nacht verbringen würden. Währenddessen nahm die andere Gruppe am Nachmittag weiter am Friendship Award teil. Am Abend trafen sich alle Österreichischen Gruppen und machten gemeinsam ein Gruppenfoto.

Am Mittwoch machte sich die Gruppe, die am Lager geblieben war, zum Frühstück selbst French Toast. Während wir auf die Rückkehr der Gruppe aus Roskilde warteten, fiel auf, dass noch nicht abgewaschen worden war – das sorgte kurz für einen kleinen Konflikt. Anschließend hieß es dann wieder packen, denn wir machten uns auch auf den Weg nach Roskilde. Dort übernachteten wir in einem Dom und nutzten die Gelegenheit, die Stadt und die beeindruckende Kirche anzusehen. Am Donnerstag ging es dann schlussendlich zu unserem Lagerplatz zurück. Die CAEX, die schon im letzten Jahr sind, konnten dann die 3 Federn machen. Das ist eine Challenge, bei der man 24h nicht essen, schlafen und reden darf. Christoph, Elena und Klara nahmen die Challenge auf sich und schafften es alle. Am Abend gab es ein internationales Lagerfeuer, wo wir gemeinsam getanzt und gesungen haben.

Der nächste Tag war unser Unterlagertag. Dabei mussten wir am Vormittag und Nachmittag in zwei Guppen Stationen absolvieren. Samstag in der Früh machten wir einen kleinen Brunch und danach begannen wir fleißig mit dem Abbauen unserer Kochstelle. Um 17 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Schlussfeier, da alle Pfadfinder_innen ein gemeinsames Picknicken machten. Als die Feier aus war, wurden alle Pfadis aus dem Bezirk Mödling von der Guppe MES (Maria Enzersdorf Südstadt) eingeladen und wir machten ein großes Lagerfeuer. Dabei wird viel gelacht und gesungen.

Sonntags ging es für uns schon früh los, wir standen um 6 Uhr auf, aßen schnell Frühstück und begannen danach direkt mit dem Abbauen unserer Zelte. Als das geschafft war, packten wir alles zusammen und machten uns auf zu unserem Bus. Nach ewigem Warten kam unser Bus, der uns wieder nach Hamburg gefahren hat. Als wir in Hamburg ankamen, gingen wir zu unserem Hostel.

Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet, da wir mit anderen Gruppen geredet haben, bei denen war es nicht so sauber und schön, jedoch waren wir sehr überrascht, da es sehr sauber war. Zum Abendessen machten die Leiter*innen Nudeln mit Pesto, dies brauchte zwar sehr lange, da in der Hostelküche keine Töpfe vorhanden waren, aber es hat allen gut geschmeckt und das Warten hat sich ausgezahlt.

Am Montag machten wir bissi Sightseeing und schauten uns die Speicherstadt an, da wurden auch Teile von den Pfefferkörnern gedreht. Bei der Elbphilamonie waren wir auch und danach fuhren wir noch eine kleine Runde im Hafen. Bis zum Abendessen gab es Freizeit und da machten die CaEx das, was man von ihnen kennt: essen und shoppen. Abends kauften wir bei Rewe unser Picknick ein und setzten uns in den Park, wo um 22 Uhr das Wasserlichterkonzert (Planten un bloomen) stattfand. Am letzten Tag ging es nach dem Frühstück im Hostel auf den Isemarkt. Einige aßen ein Mittagessen, andere schlenderten nur durch. Nachmittags trafen wir uns alle wieder und holten unser Gepäck aus dem Hostel und fuhren mit dem Zug nach Hamburg Haburg, um dort dann in den Nachtzug nach Wien einzusteigen.
Wir würden sagen, das war ein erfolgreiches und unvergessliches Lager.

Geschrieben von: Chrisi und Valerie