RaRo Sommerlager 2023 in Poznan

Ein legendäres Sommerlager ist wieder mal zu Ende gegangen und da ist es natürlich Zeit für unseren Lieblingsteil des Lagers: Bericht schreiben!
Nach einer gefühlten unendlich langen und viel zu heißen Zugfahrt sind wir endlich im High Life von Poznan angekommen. Es gab wunderbare Ersteindrücke von einer Stadt in der die Menschen scheinbar eine andere Sprache sprechen und die Öffis anscheinend besser funktionieren als in Wien. (Eventuell auch, weil die Straßenbahnfahrer Gas geben als gäbs kein morgen)
Am Lagerplatz Scout Camp Poznan hatte sich der Luxus einen Vortrupps gelohnt (Danke an Sebi und Family).

Den kulturellen Teil unserer Bildungsreise begannen wir mit einem Besuch im weltweit bekannten Croissant Museum in Poznan, obwohl wir uns bis zur letzten Minute nicht sicher waren obs dabei wirklich um Croissants oder Ziegen geht.
Zwei junge, und fürs Protokoll wirklich gut aussehende, Männer schafften es unsere, dank TikTok sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne trotzdem voll auszunutzen. Lecker war das ganze natürlich auch und nachdem wir die Kunst des Gebäckmachens entdeckt hatten, erkundeten wir die malerische Stadt Poznań und ihre diversen Sehenswürdigkeiten. (Ziegen, Ziegen und noch mehr Ziegen, falls ihr wissen wollt warum: Wikipedia ist euer Freund)

Am Montag führte uns unser Hike 23km durch die ländliche Gegend der Region zu unserem Übernachtungsort bei polnischer Verwandschaft. Da die Hälfte der Wanderschaft durch Blasen außer Gefecht gesetzt war erleichterten wir uns allerdings die Heimreise mit einer (relativ) schnellen Busfahrt. Der nahegelegene See brachte uns eine willkommene Abkühlung an heißen Tagen und einen abenteuerreichen Sonntag-Nachmittag durch seinen Wasserpark. Die Videos wie es uns darauf aufprackt sind wirklich gottlos und perfekte GIFs für jeden Whatsapp Chat.

Samstag Abend erkundeten wir das polnische Nightlife. Es wurde auf das Doppelte getanzt und mitgegrölt, ob internationale Hits oder gecoverte polnische Klassiker.
Allerdings verbrachten wir auch viel Zeit gemeinsam am Lagerplatz, wo wir Kartenspiele wie „Tempel des Schreckens“, „Mafia (Alex ist immer Mafiaboss)“, „Wizard mit Wächter Paul“ und „Werwolf“ gespielt, in unseren Hängematten gedöst oder entspannt am Lagerfeuer gesungen haben. Kulinarisch haben wir uns, Paul würde sagen „auf Lock“, natürlich auch nichts entgehen lassen.
Da dieses Lager für viele RaRo das letzte war, haben wir außerdem viel Zeit damit verbracht in Nostalgie zu schwelgen (natürlich wurds nicht mega sentimental *hust*) und mussten uns am letzten Abend sogar vorzeitig von einem RaRo verabschieden mit einem improvisierten, vorgezogenen DesLa.

Wir setzen uns sehr intensiv mit verschiedensten wichtigen Themen auseinander:

  • Haben wir das Lager öfter I‘m just Ken oder Speed Drive gehört? #Barbiehype
  • Möchte die hübsche Kassiererin am Lagerplatz wirklich was von Jakob?
  • Und der wichtigste Teil: Unsere verschiedenen Fragen und Entscheidungen für das Abzeichen „Wache“. (Anm. der Redaktion: Intensive Selbstreflexion zu einem selbst gewählten, persönlichen Thema allein am Lagerfeuer)

Alles in Allem war es ein wunderbares Lager auf dem wir gelernt haben dass wir einige Sachen von Polen lernen könnten (Internet, Kartenzahlung und Öffis) oder sollten böse Zungen behaupten stehlen? #storno
Zwischen tollen Gesprächen, Lagerfeuer und Kochen ist das Lager fast so schnell vergangen wie die letzten 15 Jahre Pfadfinderepoche.

Tüdelü
Tüdelüüüü
TÜdeLÜ
tüüüüdelü
Tüdeelüüüü

Sarah besteht darauf dass sie diese Zeilen selbst geschrieben hat und nur sie als Autorin geführt wird.

Geschrieben von: Sarah