Leider konnte dieses Jahr aufgrund der besonderen Situation unser Gruppensommerlager nicht

stattfinden und daher mussten wir uns etwas anderes überlegen, denn ganz ohne Sommerlager
geht ein Pfadisommer natürlich nicht!

 

 

Daher war schnell die Idee eines Heimschläferlagers geboren, denn wir lassen uns doch nicht
einfach so unser Sommerlager nehmen!
Am 20.07.2020 trafen sich alle WiWö beim Pfadiheim um gemeinsam den Tag zu verbringen, aber
geschlafen haben wir nicht im Heim, sondern jeder bei sich zu Hause in seinem warmen und
angenehmen Bett. Hat auch seine Vorteile ;)

Doch gleich zu Beginn kam Puck zu den WiWö und erzählte aufgeregt, dass Mogli ihr eine Kiste geschickt hatte, die
angeblich zaubern konnte, jedoch konnte sie die Kiste nirgendwo finden.

Die schlauen WiWö konnten jedoch helfen, die Sendungsnummer entschlüsseln, damit Puck dann
das Paket von der Post holen konnte.

Nach dem Mittagessen jedoch kam sie wieder zurück mit einem Bilbenwichtel, der Puck das
Paket einfach nicht geben wollte, da sie hin und wieder gerne Streiche spielte und das
Bilbenwichteloberhaupt ihr nicht trauen konnte. Nach einigen erledigten Aufgaben und dem
Vertrauen der WiWö in Puck, übergab Bilbo, der Bilbenwichtelkönig Puck dann doch das Paket.
Es war eine Schatzkiste mit einem Spruch “Ich bin nicht hier. Ich bin nicht dort, ich bin ne Uhr, ich
bin ein Ort. Bin manchmal klein, bin manchmal groß. Jetzt sind wir hier, auf los gehts los!”drinnen.
Jedoch passierte absolut nichts, daher sollten die WiWö die Antwort über Nacht träumen.

Am nächsten Tag hatten die WiWö die Idee, dass man vielleicht mit der Kiste reisen konnten.
Puck hatte jedoch schlechte Nachrichten, da sie die Kiste im Waldenland, das ziemlich
verschmutzt ist, verloren hatte. Die mutigen WiWö machten sich also sofort auf den Weg und
durchquerten den Mödlingbach. Jedoch suchten sie nicht nur die Kiste, sondern sammelten auch
ca. 5 Säcke voll Müll! Und irgendwann zwischendurch, fanden sie sogar die Zauberkiste. Doch
was ist mit der Kiste passiert?! - Sie war plötzlich viel kleiner als vorher.

Nach einem stärkenden Picknick, sagten alle gemeinsam den Zauberspruch auf und tatsächlich,
es war etwas in der Kiste. Die Aufgabe war, dass die WiWö sich über das Sparen und den
Umweltschutz informieren sollten. Nichts leichter als das! Doch dann gab es auch noch die
Trankzutaten zu finden, um die Kiste hoffentlich wieder groß zu machen. Als alles gefunden war,
kam die Kiste und die Zutaten in einen großen Topf, der gut zugemacht werden musste, jedoch
war dies gar nicht so einfach, denn die Zutaten begannen schon miteinander zu reagieren.

Am Mittwoch konnten wir in der Früh die Kiste wieder in ihrem vorherigen Zustand finden und
auch das Pfadiheim stand zum Glück noch und ist nicht explodiert. Doch was war dieses Mal
in der Kiste? Eine blaue Banane?! Doch plötzlich kam Diana Jones, die uns darüber aufklärte,
dass wir vorsichtig sein sollten, denn mit dieser Banane konnte man in die Vergangenheit reisen
und wir waren nicht im Jahr 2020, sondern 1907.

Der Gründer der Pfadfinder Baden Powell kam und fragte, ob wir zu seinem ersten Lager kommen
würden, jedoch konnte er ja noch nicht wissen, dass er bereits die Pfadfinder gegründet hatte.
Den Vormittag über brachte er uns “Pfadfinder-Dinge” bei, wie Feuer machen, mit dem Kompass
umgehen und Abzeichen machen. Nach dem Mittagessen bemerkten wir jedoch, dass die blaue
Banane weg war, die sich die WiWö durch Finden von Kartenteilen und dem Anschleichen an den
Zeitwächter, wieder zurück verdienten.

Am Donnerstag konnten sich die WiWö dann endlich etwas cooles kreatives fürs Sommerlager
gestalten, dass sie danach mit nach Hause nehmen konnten! Ein cooles Bandana! Mit Stofffarben
konnten sie den ganzenVormittag kreativ sein. Nach dem Mittagessen gab es noch einen
Kuchen von EmEm, die Geburtstag hatte. Jedoch kamen dann schnell schlechte Nachrichten.
Erstens mussten wir heute schon das Lager beenden, da für Morgen Regen angesagt war und
zweitens hatten die Bandarlogs die Kiste gestohlen und versteckt. Jedoch konnten die WiWö die
Kiste schnell wieder finden und wurden mit einem guten Eis belohnt.

Obwohl es kein Gruppensommerlager war, hatten wir dennoch viel Spaß und sahen viele
glückliche Kindergesichter!