Es war wieder so weit, für eine großartige RaRo Generation neigte sich die Zeit dem Ende zu. Zeit diese gebührlich zu verabschieden, auf unserem traditionellen Aufbruchslager.

 

Ahmed, das RaRo-Muskelpaket bzw. der Arnold Schwarzenegger unter den RaRo, erst bei den RaRo dazugestoßen aber sofort ins Herz geschlossen.

JoJo, die sich von einem kleinen Teufel zu einem WiWö-Leiterengel entwickelt hat.

Julian, das musikalische Genie und TOP Animateur der mit Abstand die größte Wandlung in 15 Jahren Pfadis vollzogen hat.

MC, das psychologische Ass in jedem Spiel, ein Mafiaboss wie er im Buche steht.

Martin, der immer einen Plan hat und eine Schattenleitung wie es sie nicht wieder geben wird.

Was macht einen RaRo-Aufbruch aus, darüber haben sich sicher die jungen RaRo Gedanken gemacht wie sie uns zu entstellen hatten. Sie kamen zu folgen Schluss, für jeden gelungenen Aufbruch bedarf es dreierlei Ingredienzen: Viele Tränen (nicht aus Freude sondern aus Trauer), den perfekten Übergang vom traurigen zum lustigen Part (für den wir die Entstellten schon vorgesorgt hatten) und last but not least ein grande finale. Aber jetzt zur Story.

Nachdem wir zu den Letzten aus dem vorigen Jahrtausend gehören, wurden wir durch ikonische Film & Serien Genres geführt. Wir zogen Charaktere, mit denen wir uns den Abend hindurch identifizieren mussten. Diese waren: the chosen one (MC), the loyal friend (Julian), the damsel in Distress (Ahmed), the wise old man (Martin) and the rebel (Jojo).

Zuerst kamen wir zu den Samurais wo wir unsere Fähigkeiten in der antiken Kampfsportart hu-ha-hai unter Beweis stellen mussten. Bei der darauffolgenden Millionenshow gewann nicht die Person mit den meisten Punkten, sondern die mit dem niedersten Wissensstand. Bei einem Ausdruckstanz zu 50-shades of Grey mussten wir unsere körperliche Dehnbarkeit und unsere Kreativität unter Beweis stellen. Nachdem es schon spät geworden war und wir nicht mehr so viel Energie hatten wollten uns die RaRo beim Dreibeinbinden leiden sehen. Sie verbanden allen außer dem Julian die Augen der den „Blinden“ ansagen musste wie das Dreibein gebunden gehört ohne selbst einzugreifen. Als ob das nicht genug Qualen für uns wären (das Dreibein haben wir perfekt hinbekommen) ließen sie uns die Sally-Challange durchlaufen. Martin konnte sich als erster nicht mehr halten und lag dann im Material herum (er war ja der alte Mann). Nun zur letzten krönenden Aufgabe, die Gerichtsverhandlung. Julian war wegen einer gravierenden Straftat angeklagt. Es soll als WiWö die Jojo und ihre Freundinnen verpetzt haben, aus dem Fenster gesprungen zu sein. Erst der Kronzeuge Georg konnte Klarheit schaffen und die Geschworenen überzeugen, dass Julian NICHT SCHULDIG ist. Er wurde freigesprochen.

Mit diesem Freispruch endete die Storyline und es kam zu rührenden Reden der zu Einstellenden und einer emotionalen Verleihung.

Und schließlich sangen wir gemeinsam den Wild Rover, und als es hieß „No, Nay, Never, no more, will I play the wild rover, no never, no more“, da wurde es einem jeden von uns klar: Unsere Zeit hier ist vorbei, auch wenn wir als Leiter*innen ein neues Kapitel anreißen.

Julian, Jojo und Martin

Ps: Wir danken dem Timon fürs zuschicken seines Master-plans, der damit unsere Erinnerungslücken aufgefüllt hat.