Bei den GuSp (Kinder im Alter von 10-13 Jahren) war es am Dienstag, 29.9.2015, soweit. Nachdem wir mit unseren Gästen den groben Ablauf unserer Heimstunde vorab besprochen hatten, machten wir zuerst eine gemeinsame Fragerunde mit unseren GuSp-Kindern. Die Fragen zu unseren Gästen, aber auch zur gesamten Flüchtlingssituation der Kinder waren natürlich reichhaltig. Nachdem wir unseren Kindern unser Projekt und unsere Gäste vorgestellt hatten, wurde eine gemeinsame Fragerunde mit unseren Gästen gestartet. Allerdings gleicht dies einer ziemlichen Herausforderung, wenn man bedenkt, dass in einem Raum ca. 25 Kinder, einige LeiterInnen und unsere Gäste zusammenkamen.

Dennoch war das erste Eis schnell gebrochen und so konnten wir gleich unser gemeinsames Projekt für den Abend starten. In drei Gruppen wurden unsere Küchenkastln gemeinsam auf Arabisch beschriftet. Schon seit längerem haben wir auf Klebeband die Küchenkastln mit den jeweiligen Inhalten beschriftet, um es auch WenignutzerInnen in der Küche einfacher zu machen. Da die Küche ja ab jetzt gemeinsam genutzt wird, unsere Gäste aber vorerst die deutsche Sprache noch nicht beherrschen, ist das für sie allerdings wenig hilfreich.

Eifrig wurden die einzelnen Gegenstände aus unserer Küche von den Gruppen geholt und gemeinsam mit einem Gast wurde der Begriff auf Deutsch und Arabisch dafür gefunden. Anschließend schrieben unsere Gäste die arabischen Begriffe auf Klebebänder und so war die Küche schnell fertig beschriftet. Nebenbei wurde eifrig versucht sich die Begriffe zu merken und zu wiederholen, sowohl die arabischen Begriffe (von uns) als auch die deutschen Begriffe (von unseren Gästen).

Zum Abschluss der Heimstunde spielten wir noch ein paar traditionelle GuSp-Spiele und obwohl nicht geplant, freuten wir uns, dass unsere Gäste auch noch mitspielten. Das war für alle GuSp-Kinder und GuSp-LeiterInnen und auch für unsere Gäste ein interessanter, schöner und motivierender erster Eindruck voneinander.